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Show and brass band Alsfeld blickt zufrieden auf das Spieljahr zurück

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ALSFELD. Am Freitag trafen sich die Mitglieder der show and brass band Alsfeld zu Ihrer Jahreshauptversammlung.

Erstmalig in diesem Jahr suchte man für diesen Anlass keine Gaststätte auf, sondern griff auf den Schulungsraum der Feuerwache zurück und versorgte die Mitglieder und Gäste unter Eigenregie. Rund 60 Personen folgten der Einladung des Vorstands unter Federführung von Lothar Wiese.

Da die erste Vorsitzende ihr Amt aus persönlichen Gründen derzeit vorübergehend ruhen lässt, leitete Wiese die Veranstaltung. Dieser gab während der laufenden Versammlung einen zufriedenstellenden Rückblick auf das vorangegangene Spieljahr ab. Besondere Highlights aus dem Jahr 2018 waren demnach vor allem die Schützenfeste in Krefeld und Wissen, sowie das Deutschland Military Tattoo in Magdeburg. Zusätzlich spielte die Musikformation oft und gerne auch in heimischen Gefilden auf. Trotz der vielen Auftritte habe man es geschafft jeden Termin mit einer angemessenen Zahl an Musikern zu bestreiten. In seinem Grußwort betonte dabei der Wehrführer Carsten Schmidt, dass die show and brass band eines der wichtigsten kulturellen Aushängeschilder der Stadt sei und den Namen Alsfeld mit ihren vielen Auftritten auch in der Welt bekannt mache.

Lobend erkannte Lothar Wiese daneben an, dass sich die Nachwuchssituation 2018 gebessert habe und mittlerweile 10 Jungmusiker von Musikgruppe ausgebildet werden, vor allem unter Leitung von Reinhard Gonther. Dennoch warb er dafür, weiterhin Jugendliche zum Musizieren zu bewegen. Besorgniserregend befand er allerdings die momentane Situation bezüglich der Auftrittsanfragen. Immer mehr Veranstalter seien demnach nicht bereit angemessene Gagen für Musikauftritte zu bezahlen. Verstärkt gebe es demnach Auftrittsanfragen ohne Gage, oder einer Gage, die allein die Unkosten nicht decken würde. Trotzdem blickte er positiv auf das Spieljahr 2019. Interessante und lukrative Auftritte seien bereits fest geplant, unter anderem in Berlin, Frankfurt und Kaltenberg. Auftritte in Bad Bevensen und zum Rosenmontagsumzug in Mainz seien bereits erfolgreich absolviert.

Im Rahmen der Versammlung wurden daneben auch wieder zahlreiche Mitglieder für ihre lange Vereinszugehörigkeit und ihren Übungsstundenbesuch geehrt. Besonders hervorzuheben ist dabei die Ehrung von Beate Rheinländer. Sie erhielt die goldene Vereinsnadel mit Jahreszahl für Ihre 40-jährige aktive und passive Mitgliedschaft. Sarah Kuhla, Klaus-Peter Stumpf, Simone Steih und Alexander Reinsch wurden für die wenigstens Fehltage bei Übungsstunden und Auftritten geehrt.

Die folgenden Wahlen standen danach ganz im Zeichen des Ausscheidens des zweiten Vorsitzenden Lothar Wiese. Nachdem dieser bereits im vergangenen Jahr vollständig aus dem Vorstand ausscheiden wollte, hatte er dennoch mit Andrea Habermann noch einen Führungswechsel vollzogen. Die damals zweite Vorsitzende Habermann hatte in diesem Zuge Wieses Position im Vorsitz übernommen und Wiese das Amt des Stellvertreters. Dieses hatte er jedoch nur kommissarisch für ein Jahr ausüben wollen, sodass ein Nachfolger gefunden werden kann. Altersbedingt schaffe er die durch diese Position anfallenden Aufgaben nicht mehr, so Wiese. Dennoch sei er zuversichtlich, da er sich durch diese Entlastung nun noch mehr auf den musikalischen Teil seiner Vereinsarbeit konzentrieren könne.

Nach langer Suche für einen Nachfolger während seiner kommissarischen Tätigkeit habe sich für diese Aufgabe schließlich Alexander Reinsch gefunden. Der 22-jährige Finanzbeamte hatte sich bereit erklärt, Wieses Posten zu übernehmen und den Verein zu vertreten. Die Besonderheit des Postens besteht dabei vor allem aus der momentanen Unpässlichkeit der ersten Vorsitzenden, sodass der Stellvertreter derzeit sämtliche Aufgaben des Vorsitzes wahrnehmen muss. Reinsch ist allerdings als neu gewählter Kreisstabführer des Vogelsbergkreises auch in der Verbandsarbeit integriert und habe daneben einen tiefen Einblick in die Vereinsorganisation, da er dem Vorstand bereits als Webmaster zugehörte. Reinsch wurde deshalb vom Vorstand vorgeschlagen und einstimmig von der Versammlung in das Amt gewählt.

Daneben konnte man den Vorstand durch eine weitere Wahl deutlich verjüngen. Die Position des Webmasters, die vorher Alexander Reinsch innehatte, wird zukünftig vom 20-jährigen Posaunisten Lars Welker ausgefüllt. Weitere Änderungen der Vorstandsbesetzung gab es daneben nicht.

Abschließend bedankte sich Lothar Wiese, der pro Forma die Sitzung noch zu Ende führte, für das Kommen und das Engagement des vergangenen Jahres und verabschiedete die Mitglieder und Gäste in einen geselligen Abend.

 

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