Katwarn Warnungen

Einsätze an Silvester

Geschrieben von Johannes Zinn am .

ALSFELD(pw). Einsatzreicher Start in das neue Jahr 2020: An Silvester und am Neujahrtag kam es zu Alarmen für die Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Alsfeld.

 

Zu einem doppelten Einsatzalarm kam es am Silvestermittag für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Alsfeld. Der erste Alarm wurde durch eine Verpuffung an einer Heizungsanlage in einem Wohnhaus der Lessingstraße ausgelöst. Verletzt wurde niemand, die Flammen erloschen von selbst. Noch während Feuerwehrleute unter Atemschutz mehrere Gasmessungen in dem Gebäude vornahmen, kam es am Kirchplatz zum zweiten Alarm. Dort hat laut ersten Feuerwehrangaben vermutlich Silvester-Feuerwerk für einen Gasgeruch gesorgt, der Anwohner aufschreckte. Mit den Messgeräten der Feuerwehr konnte jedoch kein Gas nachgewiesen werden. Vorsorglich wurden beide Einsatzstellen wegen möglicher Explosionsgefahr weiträumig abgesperrt. Ein Rettungswagen stand jeweils in Bereitstellung. Am frühen Silvesterabend rückten die Alsfelder Feuerwehrleute in Lingelbach bei einem Kaminbrand zur Hilfe aus. Wie Stadtbrandinspektor Daniel Schäfer schilderte, wurde aus dem Kamin eines Wohnhauses der Lindenstraße Glut gekehrt und abgelöscht. Im Einsatz waren rund 30 Feuerwehrleute

Am ersten Mittag des neuen Jahres ereigneten sich in zwei Alsfelder Stadtteilen zeitgleich zwei schwere Unglücke. In Altenburg brannte der Dachstuhl eines Wohnhauses, auf der Bundesstraße 62 bei Angenrod verunfallte ein Auto schwer. Wie Alsfelds Stadtbrandinspektor Daniel Schäfer schilderte, waren zeitweise bis zu 70 Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz.

Was den ausgedehnten Brand in Altenburg ausgelöst hat, wird noch von der Kriminalpolizei in Alsfeld ermittelt. Nach jetzigem Stand der Ermittlungen brachen die Flammen in einem Holzschuppen aus und griffen auf eine Garage sowie den Dachstuhl eines Wohnhauses über. Ein Vollbrand des Wohnhauses konnte durch einen massiven Löscheinsatz der Feuerwehrleute verhindert werden, dazu kam auch eine Drehleiter zum Einsatz. Die Polizei beziffert den entstandenen Sachschaden vorläufig auf rund 100.000 Euro, aufgrund der Brandschäden ist das Wohnhaus laut Polizeiangaben zunächst nicht bewohnbar. Die 64 und 68 Jahre alten Bewohner des Hauses blieben unverletzt, laut Polizei kommen sie vorübergehend in der Nachbarschaft unter.

Ursache für den Unfall auf der Bundesstraße 62 bei Altenburg ist laut ersten Polizeiangaben nicht angepasste Geschwindigkeit bei winterlichen Straßenverhältnissen. Laut Polizei führte dieser Umstand dazu, dass sich ein Auto in einem Kurvenbereich überschlug und kopfüber im Graben landete. Die beiden Insassen wurden leicht verletzt und durch zwei Rettungsteams sowie die Besatzung eines Notarzteinsatzfahrzeugs versorgt. Wie der Einsatzleiter vor Ort schilderte, meldeten Ersthelfer zunächst eingeklemmter Unfallopfer in dem Fahrzeugwrack. Aufgrund dieser Meldung rückten auch Einsatzfahrzeuge vom Brandort in Altenburg ab. „Glücklicherweise war jedoch keiner der Insassen eingeklemmt, es musste kein schweres Gerät eingesetzt werden und die Feuerwehrleute konnten in Altenburg wieder unterstützen“, so der Einsatzleiter.

 

  • Alsfeld_kirchplatz

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