Katwarn Warnungen

Blaulicht-Report aus Alsfeld

Geschrieben von Johannes Zinn am .

Alkohol im Spiel?

 

ALSFELD (pw). Ob in der Nacht zum Sonntag möglicherweise der Genuss von Alkohol für zwei Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Alsfeld gesorgt hat, wird derzeit von der Polizeistation in Alsfeld ermittelt. Der erste Alarm für die ehrenamtlichen Brandschützer ertönte am späten Samstagabend, nachdem die Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses der Freiligrathstraße einen Gasgeruch an ihrer Heizung wahrgenommen hatte. Ein kompletter Löschzug, ein Rettungsteam, eine Polizeistreife sowie ein Einsatzfahrzeug des örtlichen Gasversorgers rückten zu dem vermeintlichen Gasaustritt an. Vor Ort verliefen mit Ausnahme einer Atemalkoholmessung jedoch alle Gasmessungen negativ. „Es gab keinen Gasaustritt“, so der Einsatzleiter der Feuerwehr Carsten Schmidt. Der Einsatzleiter und die übrigen Rettungskräfte wurden wenige Stunden später erneut aus dem Schlaf gerissen, nachdem der zentralen Leitstelle des Vogelsbergkreises ein schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 49 zwischen Alsfeld und Romrod gemeldet wurde. „Das Alarmstichwort ließ nichts Gutes erahnen, es wurde ein eingeklemmtes Unfallopfer gemeldet“, schilderte der Einsatzleiter zum Alarm gegen 05:30 Uhr in der Früh. Ein Rüstzug der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Alsfeld mit mehr als 20 Feuerwehrleuten und der Rettungsdienst des Vogelsbergkreises rückte mit den Besatzungen eines Notarzteinsatzfahrzeugs sowie eines Rettungswagens zur Hilfe aus. Die Rettungskräfte fanden auf der Bundestraße 49 jedoch keinen schweren Unfall vor, allerdings ein leicht demoliertes Fahrzeug auf der Kreisstraße zwischen Liederbach und der Pfefferhöhe. Der 29-jährige Fahrer aus Lauterbach saß nicht ansprechbar am Steuer. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert. Laut Polizeiangaben wurde bei ihm eine Blutentnahme durchgeführt, da der Verdacht der Trunkenheit am Steuer besteht. Wie ein Polizeisprecher sagte, liegt dazu jedoch noch kein Ergebnis vor.  

Zwei Sattelzüge bei Alsfeld verunfallt

ALSFELD (pw). Verunfallte Sattelzüge haben am Montag für gleich zwei Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Alsfeld gesorgt. Zunächst verunfallte in der Nacht zum Montag ein Sattelzug auf der A5 in Richtung Frankfurt. Laut Polizeiangaben riss in der Gemarkung des Jägertals bei Romrod ein Trümmerteil den Tank des Lastwagen auf. In der Folge strömten mehr als 500 Liter Diesel auf einer Länge von 200 Metern über die Autobahn. Die zur Hilfe gerufenen Feuerwehrleute brachten Bindemittel aus und pumpten den restlichen Tankinhalt leer. Auch die Untere Wasserbehörde des Vogelsbergkreises kam zum Einsatz, da Kraftstoffs in das Erdreich versickert war. Wenige Stunden später verunfallte ein Sattelzug auf der Landesstraße zwischen Heidelbach und Holzburg. Laut Polizeiangaben geriet der Fahrer bei einem Ausweichmanöver auf eine unbefestigte Bankette und drohte in der Folge einen Abhang herunter zu stürzen. Nach An Die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Alsfeld verhinderten den Absturz mit einer Seilwinde, einem Stahlseil und einer Umlenkrolle. Zur Bergung des Sattelzugs mussten Spezialfahrzeuge anrücken, die Landesstraße war dazu über Stunden voll gesperrt.

 

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