Katwarn Warnungen

Wohin mit dem ausgedienten Weihnachtsbaum?

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VOGELSBERGKREIS (pw). „Wohin mit dem ausgedienten Weihnachtsbaum?“,

eine Antwort auf diese Frage bieten die Jugendfeuerwehren in Alsfeld, Feldatal, Gemünden, Kirtorf, Lauterbach, Mücke und Romrod. Der Feuerwehrnachwuchs sammelt in einigen Ortschaften die alten Nadelhölzer ein.

„Langsam vertrocknende Weihnachtsbäume stellen eine hohe Brandgefahr dar“, warnt Alsfelds Jugendfeuerwehrwart Colin Greb. „Trotz Wässerung sind die Bäume bis Januar durch die warme Raumluft sehr trocken, so dass die Brandgefahr ungleich höher ist“, unterstreicht Romrods Jugendfeuerwehrwart Stefan Bing. Und auch Kirtorfs Jugendfeuerwehrwart Jochen Schneider appelliert: „Nach mehreren Tagen in einem geheizten Raum sind Bäume leicht entzündlich und können rasant abbrennen“. Auf das Entzünden von echten Kerzen sollte aus Sicht der Jugendfeuerwehrwarte spätestens dann gänzlich verzichtet werden. Um die Entsorgung der „brandgefährlichen“ Nadelbäume zu erleichtern, bieten die Jugendfeuerwehren deren Entsorgung an.

Die Jugendfeuerwehr Alsfeld sammelt die Bäume am 11. Januar ab 9 Uhr in der Stadt Alsfeld ein. „Damit Ihr Baum abgeholt werden kann, benötigen Sie ein Märkchen welches Sie im Vorfeld gegen eine kleine Spende an der Feuerwache erhalten“, teilt der Feuerwehrnachwuchs mit. Geöffnet ist der Märkchen-Verkauf am 3., 7. und 9. Januar zwischen 18:00 und 20:00 Uhr. Die Weihnachtsbäume werden nur in der Kernstadt eingesammelt, aber es gibt auch in einigen Stadtteilen gesonderte Sammlungen durch kleine und große Feuerwehrleute.

Die Jugendfeuerwehr in der Stadt Kirtorf führt ihre Sammlung am 11. Januar durch, sie beginnt um 9:00 Uhr. „Der nadelige Abschleppdienst wird nur im Gebiet der Kernstadt durchgeführt“, so die Jugendfeuerwehrleute. Ein Erwerb von Marken ist in der Stadt an der Gleen nicht nötig, allerdings freuen sich die jungen Brandschützer über Spenden, gerne per Überweisung (IBAN: DE09500694770000060569).

In der Gemeinde Feldatal werden die Bäume am 11. Januar ab 10 Uhr in Ermenrod und Groß-Felda eingesammelt. In der Gemeinde Gemünden (Felda) sammelt die Jugendfeuerwehr am 11. Januar ab 9 Uhr in Ehringshausen, Burg-Gemünden und Nieder-Gemünden die ausgedienten Weihnachtsbäume ein. In der Gemeinde Mücke sammelt die Jugendfeuerwehr Nieder-Ohmen die Bäume am 11. Januar ab 10 Uhr im Ortsgebiet von Nieder-Ohmen sowie am Windhain ein.

Die Jugendfeuerwehr in der Stadt Romrod führt ihre Sammlung erst am 18. Januar ab 10 Uhr durch, sie fährt alle Straßen im Gebiet der Kernstadt mit Unterstützung der Einsatzabteilung ab. „Künstliche Bäume und nicht vollständig entschmückte Bäume werden nicht mitgenommen“, so Jugendfeuerwehrwart Stefan Bing. Die Jugendfeuerwehr bittet darum, die Bäume am Sammeltag bis um 10 Uhr am Grundstücksrand bereitzulegen. Der Service ist kostenfrei, jedoch werden Spenden per Couvert am Baum, persönlich oder via Überweisung (IBAN: DE37 5185 0079 1301 5973 00, Jugendfeuerwehr Romrod) für die Jugendarbeit gerne entgegengenommen. Zudem können Einwohner ihren Weihnachtsbaum am 18. Januar am Feuerwehrhaus der Stadt Romrod gegen eine Spende abgeben. Auch im Stadtteil Zell werden die Bäume von der Jugendfeuerwehr am gleichen Tag eingesammelt. Für Spenden-Überweisungen gilt in diesem Fall die IBAN DE54 5006 9477 0000 0305 62 (Jugendfeuerwehr Zell).

In der Stadt Lauterbach sammeln die Jugendfeuerwehren Lauterbach-Ost, Lauterbach-Nord, Lauterbach-West und Lauterbach-Süd die ausgedienten Weihnachtsbäume am 11. Januar ein. Die Sammlungen in den Stadtteilen Allmenrod, Frischborn, Heblos, Maar, Sickendorf, Wallenrod und Rimlos starten jeweils ab 9 Uhr. „Bitte darauf achten, dass Gehwege und Straßen nicht mit Bäumen belagert werden“, so Lauterbachs Feuerwehrsprecher Andreas Wahl zur Sammelaktion. In der Kreisstadt selbst werden keine Weihnachtsbäume von der Jugendfeuerwehr eingesammelt.

Alle Jugendfeuerwehren bitten in den letzten „Christbaum-Tagen“ um die nötige Sorgsamkeit bei offenem Feuer. „Ein gewissenhafter Umgang mit Kerzen hilft einem Brand vorzubeugen“, so die Jugendfeuerwehren. Aus Sicht der jungen Brandschützer sollte ein beleuchteter Baum niemals ohne Aufsicht gelassen werden, auch nicht für kurze Zeit. „Im Brandfall ist schnelle Hilfe wichtig: Notruf 112, dann kommt die Feuerwehr“, so die Jugendfeuerwehren abschließend.

 

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