Katwarn Warnungen

Mit Axt und Hohlstrahlrohr in den „Einsatz“

am .

Es ist laut, dunkel, verraucht. Auf einem Monitor sieht man menschliche Umrisse.

Die praktische Prüfung nach einer zweiwöchigen Ausbildung absolvierte der letzte Atemschutzlehrgang des Jahres auf der Atemschutzübungsanlage der Festspielstadt Bad Hersfeld.

Neben der praktischen Ausbildung wo das Absuchen von verrauchten Räumen, die Orientierung, aber auch das richtige Verhalten in Notsituationen geübt wird, gehört auch ein theoretischer Unterrichtsblock zum Lehrgangsinhalt. Hier vermittelten die Kreisausbilder aus Wartenberg und Alsfeld neben Gerätekunde auch die Gefährlichkeit von Atemgiften und weitere Themenblöcke am Lehrgangsstandort Alsfeld. Peter Pfeil, Kreisbrandmeister aus Homberg Ohm, war am Samstagmorgen zugegen um die schriftliche Prüfung abzunehmen. Hier galt es  25 Fragen zu  beantworten. Und dies ganz feuerwehruntypisch nicht im „Teamwork“. 

Nach dem bestanden Lehrgang, der in den Abendstunden und am Wochenende durchgeführt wurde  schließt sich nun eine zukünftige weitere Ausbildung an. Die Lehrgangsteilnehmer sind zukünftig erkennbar, der „Rote Punkt“ am Feuerwehrhelm kennzeichnet sie als Atemschutzgeräteträger. Dieser verpflichtet die Ehrenamtlichen aber auch zur Weiterbildung. Neben praktischen Übungen, steht alle drei Jahre eine Arbeitsmedizinische Untersuchung an. Hierzu kommt ein jährliche theoretische Atemschutzunterweisung sowie die Teilnahme an einem Durchgang auf einer Atemschutzübungsstrecke. Die Ausbilder zeigten sich zum Abschluss des Lehrganges zufrieden mit den gezeigten Leistungen der Teilnehmer.

 

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